Ankunft um 19:15 in Tobago – 2,5 Stunden Verspätung! Grund: Die Maschine kam mit Verspätung aus Cuba nach Amsterdam. Beunruhigend: Die Maschine flog von Cuba
=> weiter nach Amsterdam (besagte Verspätung; riesiger Flughafen – bis zu 30 min zu Fuß von einem Gate zum Nächsten)
=> weiter nach Porlamar (Isla Margarita/Venezuela, Empfang durch Armeeaufgebot – Ganzkörperkontrolle inklusive, weil Militärregime – in der Luft gutgemachte Stunde wurde hier wieder verloren)
=> weiter nach Tobago (wo ich ausstieg – drückende schwüle Hitze, Mücken und dunkel)
=> zurück nach Amsterdam
und das nahezu Non-Stop!
Vom Flughafen zur Unterkunft ging es per Taxi, in der Wohnung dasselbe Bild: Mücken, schwül, usw. Naja, man hat ja Authan dabei, dass man unbekümmert an sich und Umgebung abgibt. Und ein Moskitonetz…
Um 22 Uhr gings dann ins Bett – 27 Stunden auf den Beinen, das reichte! Begleitet von afrikanischen Trommelrhythmen (die Hälfte der T&T Bevölkerung ist afrikanischer Abstammung) und dem Gezirpe der Mücken – beides in ungedämpfter Lautstärke – suchte ich Schlaf. Zimmertemperatur: 26 Grad. Dann um 3 Uhr morgens… Zimmertemperatur 28 Grad… und ein Wolkenbruch!!! Hier ist grad Regenzeit und binnen 15 Minuten kam soviel runter wie in Deutschland im gesamten Monat April!
Heute Morgen dann Erwachen und der Blick aus dem Fenster: Die Karibik! Auf einer Anhöhe gelegen bietet die Unterkunft einen wunderschönen Blick aufs Meer, Sonnenuntergang inbegriffen. Dann ging es nach Scarborough (die nächste Stadt), wenig später setzten Kopf- und Gliederschmerzen ein. Hier ist halt alles anders und dann noch der Klimawechsel… war wohl zuviel! Also ging es zurück nach Hause zur Siesta, später dann baden. Und vor 3 Stunden ging dann wieder die Sonne unter.
Nun sitze ich im Aufenthaltsbereich (die Wohnung ist echt riesig, so groß wie die in Großbritannien aber halt für derzeit 2 Personen) und bereite mich auf einen Ausflug nach Trinidad vor. Geht morgen früh los, am Sonntagabend bin ich zurück. Und ich treffe den Chef, so dass nach diesem Wochenende dem Arbeitsbeginn nichts mehr im Wege stehen dürfte. Spaeter gibt’s dann mehr.
stefanuk
